<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<schedule>
 <conference>
  <title>Entheovision 4</title>
  <subtitle>Spirit | Pharma | Politics</subtitle>
  <venue>Botanisches Museum / Botnaischer Garten</venue>
  <city>Berlin</city>
  <start>2007-09-29</start>
  <end>2007-09-30</end>
  <days>2</days>
  <release>0.3.2</release>
  <day_change>09:00</day_change>
  <timeslot_duration>00:15</timeslot_duration>
 </conference>
 <day date="2007-09-29" index="1">
  <room name="H&#246;rsaal">
   <event id="31">
    <start>09:00</start>
    <duration>00:30</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>eroeffnung</tag>
    <title>Er&#246;ffnungsveranstaltung</title>
    <subtitle></subtitle>
    <track>Culture</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Vorstellung der ungef&#228;hren Marschrichtung f&#252;r die kommenden beiden Tage und Motivation des Publikums.</abstract>
    <description>Die Aufteilung des Kongresses und die neben den Vortr&#228;gen stattfindenden Veranstaltungen werden erl&#228;utert. Es wird explizit auf die M&#246;glichkeiten des Gartens und des Museums eingegangen. Der zu diesem Zeitpunkt bekannte Umfang der Dokumentation und die daraus resultierenden Kaufoptionen werden kurz angerissen.

Es wird ebenso ein kurzer &#220;berblick &#252;ber den zu erwartenden Inhalt der Vortr&#228;ge geben.</description>
    <persons>
     <person id="21">Hartwin Rohde</person>
     <person id="13">Werner Pieper</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="35">
    <start>09:30</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>gartz</tag>
    <title>Medizinisch Interessante Indolalkaloide In Pilzen</title>
    <subtitle>Bildung, Stabilit&#228;t Und Zersetzung</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Um Wirkstoff&#228;nderungen in indolhaltigen Pilzen zu verdeutlichen geh&#246;ren Beobachtungen zur unterschiedlichen Blauung der einzelnen Pilzarten zu Vortrag wie Enzyme, die sowohl bei der  Synthesen als auch bei der Zersetzungen bei Trocknung, Verarbeitung und beim Altern der Pilze induzieren.</abstract>
    <description>Einige Tausend kompliziert und auch einfacher gebaute Indolalkaloide sind in Pflanzen und Pilzen nachweisbar. In letzteren kommen ungew&#246;hnliche Strukturen vor, die nicht im eigentlichen Pflanzenreich gebildet werden. Ausgehend von 25 Jahren eigener mykologischer und analytisch-chemischer Forschung stellt der Autor die Gruppe der in 4-Stellung des Indolger&#252;sts substituierten Tryptamine mit den typischen Vertretern Psilocybin, Baeocystin, Psilocin und Aeruginascin vor. Von besonderem Interesse dabei ist die Bildung der Indolalkaloide in den Pilzen und den dazu geh&#246;renden  Mycelien sowie deren Stabilit&#228;t in Herbariumsexemplaren, in den Analysel&#246;sungen sowie in den Frischpilzen, von denen 3 Arten in Holland im Handel sind. In dieser Darstellung spielen die Beobachtungen zur unterschiedlichen Blauung der einzelnen Pilzarten ebenso eine Rolle wie das Vorhandensein von Enzymen, die sowohl die Synthesen der Wirkstoffe aus  der Aminos&#228;ure Tryptophan als auch die Zersetzungen bei Trocknung, Verarbeitung und  beim Altern der Pilze induzieren. Abschlie&#223;end k&#246;nnen Fragen aus allen Gebieten, die diese Wirkstoffklasse betreffen, gestellt werden, so auch aus Pharmakologie, gesetzlicher Einordnung sowie aus der Geschichte und Ethnopharmakologie.</description>
    <persons>
     <person id="11">Dr. Jochen Gartz</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="29">
    <start>10:30</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>hans_cousto</tag>
    <title>Kokain und Informationspolitik</title>
    <subtitle></subtitle>
    <track>Politics</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Kokain spielt unter den psychotropen Substanzen eine Sonderrolle, die Informationslage zu juristischen Schritten gegen H&#228;ndler ist im Verh&#228;ltnis zur Konsummenge erstaunlich d&#252;nn.</abstract>
    <description>Kokain spielt unter den psychotropen Substanzen eine Sonderrolle, die Datenlagen zu Konsumpr&#228;valenzen sind &#228;u&#223;erst widerspr&#252;chlich, das Informationsbed&#252;rfnis ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und ist zudem differenzierter geworden, doch die Zahl der "erwischten" Kokainh&#228;ndler ist in den letztenn Jahren massiv geschrumpft.</description>
    <persons>
     <person id="23">Hans Cousto</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="36">
    <start>11:30</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>heising1</tag>
    <title>Traditionelle Peruanische Medizin</title>
    <subtitle>Ein &#220;berblick</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Beispiele einer Grundidee ausgew&#228;hlter Heiltraditionen der drei geographischen R&#228;ume Per&#250;s (K&#252;ste, Regenwald und Sierra), deren historische Entwicklung sowie die Bedeutung f&#252;r die gegenw&#228;rtige medizinische Versorgung. Vorstellung einige auch bei uns popul&#228;rer werdende Medizinalprodukte mit den jeweiligen Indikationen.</abstract>
    <description>Per&#250; ist ein Land, das die meisten mit den Inkas verbinden. Doch neben deren auch im med. Bereich hochentwickelter Kultur gab und gibt es zahlreiche weitere, mitunter sehr verschiedene hoch differenzierte Medizinalsysteme, deren Wurzeln sehr weit zur&#252;ckreichen. Gemeinsam ist ihnen neben dem gro&#223;en Stellenwert von Phytopharmaka ein Krankheitsverst&#228;ndnis, das sich grundlegend von demjenigen der sogenannten westlichen Medizin unterscheidet. Vereinfacht gesagt ist eine Krankheit nicht prim&#228;r durch bestimmte Symptome und eine starre Kausalit&#228;t gekennzeichnet, sondern wird als Folge eines eingetretenen Ungleichgewichtes aufgefasst, welches auf entsprechende Weise wieder hergestellt werden muss. Der Heilungsproze&#223; umfasst damit notwendigerweise fast immer auch eine transzendente Komponente.
Ich werde versuchen, an Beispielen eine Grundidee ausgew&#228;hlter Heiltraditionen der drei gro&#223;en geographischen R&#228;ume K&#252;ste, Regenwald und Sierra zu geben, deren historische Entwicklung ebenso wie die Bedeutung f&#252;r die gegenw&#228;rtige medizinische Versorgung anrei&#223;en, sowie einige mittlerweile auch bei uns zunehmend popul&#228;rer werdende Medizinalprodukte (z.B. Maca, Yac&#243;n, U&#241;a de Gato) mit den jeweiligen Heilsversprechungen vorstellen.</description>
    <persons>
     <person id="30">Jan W. Heising</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="32">
    <start>13:15</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>harrach</tag>
    <title>Salvia divinorum</title>
    <subtitle>Botanik, Inhaltsstoffe, Wirkungen, Risiken, Gebrauch und Produktstatus eines Ethnobotanikums</subtitle>
    <track>Politics</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Salvia divinorum (mexikanischer Zaubersalbei, Wahrsagesalbei) steht derzeit im Fokus der Justiz und Politik. &#220;ber die Darstellung der Salvia divinorum und deren Inhaltsstoffe (biologische Wirkung, soziale Implikationen, Verwendung, Historie) gelangt Tibor Harrach zu der jruistischen Einordnung von Salvia divinorum in derzeit anh&#228;ngigen Strafprozessen bei denen er als Gutachter bestellt ist.</abstract>
    <description>Nach Beschreibung der Botanik und Verbreitung von Salvia divinorum wird ein &#220;berblick &#252;ber die psychotropen Inhaltsstoffe der Pflanze und deren Wirkungsmechanismen gegeben.

Im zweiten Teil des Vortrags wird auf die Wirkungen dieser Inhaltesstoffe eingegangen dabei wird auch eine k&#252;rzlich erfolgte retrospektive Erhebung, in der erstmals die subjektiv wahrgenommenen Wirkungen, Nebenwirkungen und Nachwirkungen von Salvia divinorum mittels standardisierten Fragebogens systematisch erfasst wurden, als Referenz verwendet. In dieser Studie wurden auch Parameter abgefragt, die die subjektiv erlebten ver&#228;nderten Wachbewusstseinszust&#228;nde mittels vier normierter internationaler Messskalen objektivieren: 1. Hallucinogen Rating Scale [HRS], 2. Addiction Research Center Inventory [ARCI], 3. State-Trait Anxiety Inventory-State [ARCI-S] und 4. Altered States of Consciousness [ASC].

Konsumrisiken bilden den Schwerpunkt des dritten Vortragsteils:
F&#252;r Deutschland ist kein Schadensfall im Zusammenhang mit dem Konsum von Salvia divinorum bekannt. In Bezug auf die gesundheitssch&#228;digenden Wirkungen des Konsums von Salvia Divinorum &#8211; d.h. pathologische Auswirkungen als auch pathologische Gebrauchsmuster - ist derzeit eine abschlie&#223;end seri&#246;se wissenschaftliche Bewertung nicht m&#246;glich, da zum gegenw&#228;rtigen Zeitpunkt keine Studien vorliegen, die solche Annahmen belegen oder widerlegen, und die zudem g&#228;ngigen wissenschaftlichen G&#252;tekriterien entsprechen w&#252;rden (z.B. in Form von L&#228;ngsschnitt- und klinischen Studien). Da es sich beim rekreationalen Gebrauch von Salvia Divinorum um ein rezentes Ph&#228;nomen in Europa handelt, besteht die Notwendigkeit einer weiteren wissenschaftlichen Auseinandersetzung. 

Im vierten Teil wendet sich Harrach der bewussten Verwendung des Zaubersalbei zu. Dabei wird auf die traditionelle Verwendung durch die Azteken und heutige Schamanen der Mazateken eingegangen. Unter dem Einfluss der halluzinogenen Droge erkennt der Schamane die Ursache f&#252;r die St&#246;rung einer Person und kann dieser anschlie&#223;end heilsame Ratschl&#228;ge erteilen. Ebenso wird der moderne Gebrauch von Salvia divinorum thematisiert. Heute wird Salvia divinorum h&#228;ufig in Form der mit Extrakt impr&#228;gnierten Bl&#228;tter zu Genusszwecken geraucht. Zu den Konsumpr&#228;valenzen, Konsummustern und Motiven existieren f&#252;r Deutschland keine systematischen Erhebungen. Es ist auf Basis von Einzelfallberichten anzunehmen, dass im europ&#228;ischen Kulturkreis das Erleben der durch Salvia divinorum induzierten ver&#228;nderten Wachbewusstseinszust&#228;nde prim&#228;r Motiven wie Neugier, Selbstexploration oder der Suche nach Grenzerfahrungen dient.

Der f&#252;nfte Teil des Vortrags bezieht sich auf die Bedeutung von Salvinorin A f&#252;r die molekularbiologische Grundlagenforschung. Da Salvinorin A einen selektiven Agonist f&#252;r den &#954;-Opioid-Rezeptor darstellt, k&#246;nnte sie bei der Entwicklung von m&#246;glicherweise therapeutisch wirksamen &#954;-Opioid-Rezeptor-Agonisten und zur Erforschung menschlicher Wahrnehmungs-Mechanismen grundlegende Bedeutung erlangen. So gewonnene Erkenntnisse k&#246;nnten zum Verst&#228;ndnis von Wahrnehmungsst&#246;rungen bei z.B. Schizophrenie, Alzheimerscher Krankheit und manisch-depressiven Erkrankungen beitragen.

Der letzte Teil des Vortrags befasst sich mit dem Legalstatus. Derzeit wird der Produktstatus von Produkten auf Basis von Salvia divinorum in mehreren Strafprozessen in Deutschland verhandelt. Die Staatsanwaltschaften legen mehreren Fachh&#228;ndlern von Ethnobotanika zur Last, dass sie unerlaubt gesundheitlich bedenkliche Arzneimittel (im Sinne des deutschen Arzneimittelgesetz) in den Verkehr gebracht h&#228;tten. Die Verteidigung beruft sich auf die Lebensmittel-Definition der europ&#228;ischen Lebensmittelbasisverordnung, nach der auch psychotrop wirksame Genussmittel unter dem Lebensmittelbegriff subsumiert werden. In diesem Zusammenhang wird dargelegt, dass es sich bei der biologischen Wirkung die den ver&#228;nderten Wachbewusstseinszustand generiert, um keine ein Arzneimittel konstituierende &#8222;pharmakologische Wirkung&#8220; im Sinne der europ&#228;ischen Arzneimittelrichtlinie handelt. Die vom Oberlandesgericht Frankfurt/Main demn&#228;chst zu treffende Revisions-Entscheidung d&#252;rfte grunds&#228;tzliche Bedeutung f&#252;r den Produktstatus von Ethnobotanika in Deutschland besitzen. Zudem und formal unabh&#228;ngig von den durch Gerichte zu entscheidenden Abgrenzungsfragen (Arzneimittel oder Lebensmittel) hat die deutsche Bundesregierung ein Verfahren eingeleitet, Salvia divinorum dem Bet&#228;ubungsmittelgesetz (BtMG) zu unterstellen.</description>
    <persons>
     <person id="10">Tibor Harrach</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="44">
    <start>14:15</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>schaaf1</tag>
    <title>Unterschiede Vitamin C / Ascorbins&#228;ure | Geschmacksverst&#228;rker und S&#252;&#223;stoffe</title>
    <subtitle>Zweiteiliger Vortrag zu Vitamin C / Ascorbins&#228;ure bzw. Problemen mit Lifestyle-pharmaka</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Ein zweiteiliger Vortrag. Unterschiede zwischen Vitamin C und reiner Ascorbins&#228;ure sowie die Folgen dieser Unterschiede in der Anwendung werden in einem Teil ausgef&#252;hrt. Im zweiten Teil werden der Fehlgebrauch von S&#252;&#223;stoffen und Geschmacksverst&#228;rkern im t&#228;glichen Leben und die dadurch entstehenden Gesundheitsprobleme behandelt.</abstract>
    <description>Ascorbins&#228;ure wird als reine Substanz h&#228;ufig in der Behandlung von Patienten eingesetzt. Dabei wird fast immer au&#223;er Acht gelassen, dass Vitamin C ein komplexer Baustein ist, Ascorbins&#228;ure nicht und daher anders vom K&#246;rper verwertet wird. Die Folgen dessen fallen sehr oft nicht zum Wohle des Patienten aus. Dieser Vortrag m&#246;chte die Unterschiede der beiden Varianten des Vitamin C beleuchten und Hinweise auf den sinnvollen Umgang damit bereit stellen.

Der zweite Teil besch&#228;ftigt sich mit Stoffen des t&#228;glichen Lebens, mit pharmazeutischen Produkten f&#252;r den urbanen Lifestyle. S&#252;&#223;stoffe und Geschmacksverst&#228;rker sind in der westlichen Welt nahzu in jedem Nahrungsmittel oder Genussmittel vorhanden. Diese Allgegenwart produziert Probleme an verschiedenen Stellen, deren Erkennung und Behandlung einerseits durch die fehlende Verbindung der Symptome mit eben diesen Stoffen und andererseits durch die Schwierigkeit der Vermeidung dieser Substanzen erschwert wird.</description>
    <persons>
     <person id="3">Hans-Georg Schaaf</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="49">
    <start>16:00</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>seeliger</tag>
    <title>Drogenpolitik bei "B&#252;ndnis 90/die Gr&#252;nen"</title>
    <subtitle>Eine &#220;bersicht aus der Sicht des Parteirates</subtitle>
    <track>Politics</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract></abstract>
    <description></description>
    <persons>
     <person id="29">Julia Seeliger</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="50">
    <start>17:15</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>mohan1</tag>
    <title>Berufsbild "Schamane im Westen"</title>
    <subtitle>Eigenschaften des Berufsbildes "Schamane" in der westlichen Welt</subtitle>
    <track>Culture</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Darstellung des Berufsbildes eines Schamenen in der westlichen Welt. Korrekturen von verzerrten Wahrnehmungen auf m&#246;glichst leicht verst&#228;ndliche Weise.</abstract>
    <description>Da das Bild des Schamanen in unserer Gesellschaft nur eine aus Einzelst&#252;cken zusammengew&#252;rfelte Verzerrung ist, bedarf es einer Korrektur, eine Kl&#228;rung mu&#223; stattfinden. Obwohl diese Aufkl&#228;rung mit einem Bereich zu tun hat, der jenseits aller Worte liegt, werde ich es in leichtverst&#228;ndlicher Weise beschreiben, dabei werde ich den christlichen Terminus als auch den hinduistischen gebrauchen.</description>
    <persons>
     <person id="31">Man Mohan</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
  <room name="Seminarraum">
   <event id="45">
    <start>10:30</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>Seminarraum</room>
    <tag>schaaf2</tag>
    <title>Unreflektierte Verordnung von Wirkstoffen / Ausschwemmen von Schadstoffen</title>
    <subtitle>2-teiliger Vortrag: Pharmaka im medizinischen und sozialen Gebrauch sowie Ausschwemmen von Schadstoffen aus dem K&#246;rper</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Vortrag in zwei Teilen: 1. Unreflektierte Verordnung von oft untersch&#228;tzten Wirkstoffen durch &#196;rzte und die dadurch entstehenden Gesundheitsprobleme; 2. Ausschwemmen von Schadstoffen aus dem K&#246;rper bei Allergieen, Neurodermitis oder beim vertuschen von Cannabiskonsum, also Reinigungsm&#246;glichkeit des Menscheninneren von Schadstoffen jenseits von Hokus-Pokus und Heilpraktikergeschw&#228;tz.</abstract>
    <description>Der erste Vortragsteil handelt thematisch von Pharmaka, die oft als immer gleich einsetzbar eingesch&#228;tzt werden, dies aber nicht sind und dadurch eine nachteilige Wirkung erzielen k&#246;nnen. Der Vortrag geht auf die oft sorglose Verschreibungspraxis von &#196;rzten ein, wenn sich ein Medikament f&#252;r sie als wirksam erwiesen hat, sie aber &#252;bersehen, dass die Verordnung an gewisse biologische Bedingungen gebunden ist. Stichworte: Ephedrin, Cocain, Antibiotika.

Der zweite Vortragsteil handelt von der oft sinnvollen Ausschwemmung von Schwermetallen und anderen Stoffen aus dem Fettgewebe, wenn die Speicherkapazit&#228;t des K&#246;rpers ausgereizt ist und es zu Vergiftungen kommt, oder aber z.B. Reizschwellen bei Stress usw. zu hoch liegen. Stichworte: Radon-Strahlung, Chrom, Phosphate, Cannabis</description>
    <persons>
     <person id="3">Hans-Georg Schaaf</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="53">
    <start>13:30</start>
    <duration>02:00</duration>
    <room>Seminarraum</room>
    <tag>pilzzucht</tag>
    <title>Pilzzuchtworkshop</title>
    <subtitle></subtitle>
    <track>Outside</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Schon seit fr&#252;hesten Zeiten nutzt der Mensch die Aktivit&#228;t von Mikroorganismen zur Herstellung von Nahrung und Rauschmitteln. Das Anfertigen von Kulturen h&#246;herer Pilze mit einfachen Mitteln wird anhand praktischer Beispiele demonstriert.</abstract>
    <description>Es werden verschiedene Pilzkuturen und deren Herstellung er&#246;rtert. Dabei steht die einfache und unkomplzierte Anwendung im Vordergrund. Ein Labor braucht man f&#252;r solche T&#228;tigkeiten meist keines. Proaktische Beispiele runden das Bild ab und vermitteln einen Eindruck davon, wie einfach die Zucht von Speisepilzen sein kann.</description>
    <persons>
     <person id="22">Michael Ganslmeier</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
  <room name="Markt/Garten">
   <event id="34">
    <start>10:30</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>Markt/Garten</room>
    <tag>wanderung1</tag>
    <title>Kr&#228;uterwanderung</title>
    <subtitle>Essbare Wildkr&#228;uter im Botanischen Garten</subtitle>
    <track>Outside</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Wanderung durch den Botanischen Garten. Es werden essbare Wildkr&#228;uter gefunden.</abstract>
    <description>Wie jedes mal, wenn Entheovision im Botanischen garten statt findet, gibt es auch dieses Jahr Wanderungen durch den Garten. Felicia Molenkamp wird interessierte Besucher durch den Garten zu essbaren Wildkr&#228;utern f&#252;hren. Es wird auch das ein oder andere Geschmackserlebnis geben - nat&#252;rlich aus mitgebrachten Vorr&#228;ten.</description>
    <persons>
     <person id="27">Felicia Molenkamp</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="42">
    <start>14:30</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>Markt/Garten</room>
    <tag>wanderung2</tag>
    <title>Kr&#228;uterwanderung</title>
    <subtitle>Essbare Wildkr&#228;uter im Botanischen Garten</subtitle>
    <track>Outside</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Wanderung durch den Botanischen Garten. Es werden essbare Wildkr&#228;uter gefunden.</abstract>
    <description>Wie jedes mal, wenn Entheovision im Botanischen garten statt findet, gibt es auch dieses Jahr Wanderungen durch den Garten. Felicia Molenkamp wird interessierte Besucher durch den Garten zu essbaren Wildkr&#228;utern f&#252;hren. Es wird auch das ein oder andere Geschmackserlebnis geben - nat&#252;rlich aus mitgebrachten Vorr&#228;ten.</description>
    <persons>
     <person id="27">Felicia Molenkamp</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
 </day>
 <day date="2007-09-30" index="2">
  <room name="H&#246;rsaal">
   <event id="47">
    <start>09:30</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>passie</tag>
    <title>Subjektive Wirkungen psychoaktiver Substanzen</title>
    <subtitle>Attraktionen und Gefahren</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Orientierung &#252;ber die subjektiven Wirkungen diverser psychoaktiver Substanzen (LSD, Psilocybin, Ecstasy, Ketamin u.a.) in verst&#228;ndlicher Terminologie unter Bezugnahme auf umfangreiche klinische Forschungen des Referenten zu diesen Wirkungen.</abstract>
    <description>Der Vortrag versucht &#252;ber die subjektiven Wirkungen diverser psychoaktiver Substanzen (LSD, Psilocybin, Ecstasy, Ketamin u.a.) zu orientieren; und zwar in einer weniger d&#252;rftigen und mit psychiatrischer Terminologie durchsetzten Weise als dies gew&#246;hnlich der Fall ist. Dabei wird auch auf die umfangreichen Forschungen des Referenten zu diesen Wirkungen Bezug genommen. 
Nur mittels einer realit&#228;tsnahen Darstellung der subjektiven psychischen Wirkungen kann ein tragf&#228;higes Verst&#228;ndnis f&#252;r die (kompensatorischen) Funktionen des Substanzgebrauches erarbeitet und ggf. auch der konstruktive Gebrauch dieser Substanzen durch Gesunde besser verstanden werden. 
Eingegangen wird auch auf Gefahren, die aus der Einnahme solcher Substanzen resultieren k&#246;nnen. Dies insbesondere unter dem Gesichtspunkt, inwieweit durch die subjektiven Wirkungen typische T&#228;uschungen bzw. Fehlwahrnehmungen &#252;ber den eigenen psychischen und physischen Zustand w&#228;hrend der Substanzwirkung zustande kommen k&#246;nnen.</description>
    <persons>
     <person id="7">Torsten Passie</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="37">
    <start>10:45</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>heising2</tag>
    <title>Drogentherapie mit &#8222;Drogen&#8220;?</title>
    <subtitle>Das Therapiemodell des &#8222;Centro Takiwasi&#8220; in Tarapoto, Per&#250;</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Vorstellung der verschiedenen Phasen eines zyklischen Programmes zur Suchttherapie angelehnt an traditionelle Per&#250;anische Heilmethoden, unter Einbeziehnung in hiesigen Entw&#246;hnungsschemata nicht vorkommender Techniken.</abstract>
    <description>Vor nunmehr 15 Jahren gr&#252;ndete der franz&#246;sische Arzt Jaques Mabit mit weiteren Enthusiasten im damaligen Coca-Hauptanbaugebiet Per&#250;s das &#8222;Zentrum zur Rehabilitation Drogenabh&#228;ngiger und Erforschung traditioneller Medizin&#8220;. Ausgehend von der Annahme, dass eine auch individuelle Sinnsuche als menschliche Universale durchaus legitim, aber wegen des Heraustretens aus den &#252;blichen Zusammenh&#228;ngen u. Normen auf einen geregelten Ablauf angewiesen ist, wird Drogenabh&#228;ngigkeit als Ausdruck einer fehlgeleiteten, verungl&#252;ckten Suche nach Sinn, Ordnung u. Transzendenz aufgefasst. Der permanenten &#8222;Ent-Weihung&#8220; im Rahmen einer Drogenkarriere steht die traditionelle/schamanische &#8222;Ein-Weihung&#8220; gegen&#252;ber, von der wichtige Schritte im Rahmen des Therapieprogrammes von Takiwasi durchlaufen werden.
Ich werde die verschiedenen Phasen dieses zyklischen Programmes vorstellen, und auf bestimmte, in hiesigen Entw&#246;hnungsschemata nicht vorkommende Techniken genauer eingehen, insbesondere auf die Bedeutung und Durchf&#252;hrung der verschiedenen Purgationen und Reinigungen, die Fastenkuren und die rituelle Einnahme von Ayahuasca in gemeinschaftlichen Sitzungen.</description>
    <persons>
     <person id="30">Jan W. Heising</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="48">
    <start>12:30</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>eul</tag>
    <title>Drogen, Liebe, Sex .....</title>
    <subtitle>Risikoverhalten im Sexualleben unter Drogeneinfluss</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Auswertung einer vergleichenden Studie zu &#196;nderungen des Risikobewusstseins und der Risikovermeidung im Sexualverhalten unter Drogeneinfluss.</abstract>
    <description>&#8222;Liebe und Sex sind auch ohne Drogen sch&#246;n, aber nach Konsum bestimmter Drogen meist noch sch&#246;ner, interessanter und besser,&#8220; dies ergab eine Befragung von mehr als 1600 Konsumenten verschiedener Drogen (von Alkohol bis Kokain etc.) durch den Referenten dieses Vortrages. Drogen wirken dabei sehr vielf&#228;ltig: Sie f&#246;rdern Kontakte und bauen (sexuelle) Hemmungen gegen&#252;ber anderen ab (Alkohol, Ecstasy, Amphetamine, Kokain, etc.), sie ver&#228;ndern oder erh&#246;hen taktile, optische und akustische Sinnesempfindungen (Cannabis, Halluzinogene, etc.), sie verst&#228;rken die Lust auf Sex (Alkohol, Amphetamine, Kokain, etc.), f&#246;rdern die m&#228;nnliche Erektion (Kokain, Yohimbe, etc.) und intensivieren das Orgasmuserleben (Cannabis, Poppers, Halluzinogene, etc.). Der Orgasmus selbst ist dabei jedoch gegen&#252;ber dem n&#252;chternen Zustand oft stark verz&#246;gert, die Plateauphase der ekstatischen Erregung vom Beginn etwa der Erektion bis zum erfolgten Orgasmus, die n&#252;chtern vielleicht einige Minuten dauert, wird so auf sehr viele Minuten bis Stunden angehoben. Insbesondere Frauen, deren m&#228;nnliche Partner ansonsten n&#252;chtern &#8222;zu fr&#252;h kommen&#8220;, bevor diese Frauen ihren Orgasmus erreicht haben, sch&#228;tzen deshalb, wenn Ihr Partner oder Freund beim Sex &#8222;auf bestimmten Drogen ist&#8220;. 
Die Kehrseite eines Drogenkonsums vor dem Sex ist hingegen, dass unter der hier stark angehobenen Enthemmung und &#8222;Geilheit&#8220; verbunden oft auch mit Drogen-induzierten Einschr&#228;nkungen des rationalen Urteilsverm&#246;gens besondere Schutzma&#223;nahmen wie ein Kondomgebrauch zur Schwangerschaftsverh&#252;tung (im Suff gezeugt ....) oder zur Pr&#228;vention sexuell &#252;bertragbarer Krankheiten inklusive AIDS deutlich &#246;fter als n&#252;chtern, insbesondere nach Konsum bestimmter Drogen wie hoch dosierter Alkohol, Poppers, Crystal oder GHB auf der Strecke bleiben, wie eine Folgestudie des Berliner Drogenforschungsinstitutes INEIDFO mit bislang einigen hundert befragten Personen auswies.</description>
    <persons>
     <person id="5">Joachim Eul</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="33">
    <start>13:30</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>vaporizer</tag>
    <title>Vaporizer / Vaporizing</title>
    <subtitle>Die Verdunstung von Pflanzeninhaltsstoffen als schonende Alternative zum Rauch - Aromatherapie.</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Grunds&#228;tzliches zum Vaporizer und dessen Anwendung in Medizin und Subkultur.</abstract>
    <description>Die Inhalatation von Wirkstoffen aus Pflanzenmaterial hat verschiedene Vorteile gegen&#252;ber der oralen oder intraven&#246;sen Applikation. Gleichzeitig sollte selbstverst&#228;ndlich die Inhalation von Rauch vermieden werden. Es ist folglich eine Verdunstung der Wirkstoffe aus dem Pflanzenmaterial n&#246;tig, die gleichzeitig keine Verbrennung darstellt. Genau diese Funktion haben Vaporizer.

Es werden im Vortrag die verschiedenen am Markt befindlichen Vaporizertypen verschiedener Hersteller und deren Einsatzgebiete vorgestellt und Hinweise auf Inhalierbare Wirkstoffe aus Natur und Pharmazie gegeben.

Im Vortrag wird nach der Diskussion ganzheitlicher Aspekte der Anwendung von pflanzlichen Wirkstoffen auf verschiedene Feldversuche zur Anwendung von Heilpflanzen im Vergleich mit Pharmazeutika bei Asthmatikern, bei menstruellen Schmerz- und Krampfsymptomen sowie auf Ergebnisse der Medikation mit Cannabinoiden (z.B. bei MS-Patienten, Morbus Chron, ...) im Vaporizer eingegangen.

Abschlie&#223;end werden die Perspektiven der Vaporizer-Anwendung und die bisher aufgetretenen Hindernisse bei der weiterhin von verschiedenen Firmen betriebenen Zulassung ihres jeweiligen Vaporizertypus als medizintechnisches Hilfmittel dargelegt.</description>
    <persons>
     <person id="14">Frank Fuchs</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="46">
    <start>14:45</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>schaaf3</tag>
    <title>Stimmen und Wesen | Fliegenpilz als Medikament</title>
    <subtitle>2-teiliger Vortrag: Wahrnehmung von Stimmen und Wesen und der Umgang damit sowie Fliegenpilz bei K&#228;lteaglutinin-Erkrankung und generell bei  Schlafst&#246;rungen</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Wahrnehmungen von Stimmen und Wesen sind eines der interessanteren Probleme mancher Menschen. Als Hilfe kann eine pharmazeutische und eine psychologische Behandlung erfolgen. Andere Bev&#246;lkerungsgruppen der Welt haben einen anderen, sinnvollen Umgang damit.

Fliegenpilz als Medikament bei der Behandlung von K&#228;lteaglutinin-Erkrankung und bei St&#246;rungen der Schlafinterwalle.</abstract>
    <description>Meist wird versucht, diese Wahrnehmungen durch medikament&#246;se Behandlung zu beheben, alternativ wird versucht, die Betroffenen zum ignorieren zu bewegen. Dabei wird au&#223;er acht gelassen, dass bisweilen auch eine &#196;nderung der Einstellung der &#252;brigen Bev&#246;lkerung zu diesem Problem notwendig sein kann. Letztere M&#246;glichkeit bedeutet dann, dass die Betroffenen diese Wahrnehmungen nicht mehr als St&#246;rung sondern eher als Bereicherung ihres Lebens empfinden k&#246;nnen und f&#252;r andere zur Hilfe werden. Dieser Vortrag m&#246;chte die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ans&#228;tze aufzeigen.

Im zweiten Teil wird auf den Fliegenpilz als Medikament eingegangen. Fliegenpilz bzw. Fliegenpilzextrakt wird als Wirkstoff und als hom&#246;opathisches Heilmittel bei verschiedenen Leiden verwendet. In diesem Teil des Vortrags werden die Anwendungen zur Behandlung von K&#228;lteaglutinin-Erkrankungen bzw. bei gewissen Schlafst&#246;rungen dem Publikum n&#228;her gebracht.</description>
    <persons>
     <person id="3">Hans-Georg Schaaf</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="52">
    <start>16:00</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>steff</tag>
    <title>Lobbyarbeit im Drogenbereich</title>
    <subtitle>&#214;ffentlichkeitsarbeit am Beispiel der Hanfparade und des Deutschen Hanf Verbandes</subtitle>
    <track>Politics</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Erfahrungen bei der drogenpolitischen &#214;ffentlichkeitsarbeit, Chancen und Grenzen der "Lobbyarbeit von unten".</abstract>
    <description>Politische Arbeit ist ein andauernder Kampf um die Aufmerksamkeit der Menschen und Medien. Das politische Gewicht einer Organisation bzw. Kampagne zeigt sich heute in erster Linie daran, welchen Bekanntheitsgrad sie hat. Gerade in der Drogenpolitik sind Organisationen oft nicht mit den n&#246;tigen finanziellen Mitteln ausgestattet, um mit gro&#223; angelegten Kampagnen a la "Keine Macht den Drogen" mitzuhalten.

Wie gelingt es dennoch wahrgenommen zu werden? Welche Mittel stehen Aktivisten zur Verf&#252;gung? Wie erreicht man die &#214;ffentlichkeit auch &#252;ber die eigene Szene hinaus?

Der Hanfaktivist Steffen Geyer stellt in diesem Vortrag seine Erfahrungen mit drogenpolitischer &#214;ffentlichkeitsarbeit vor und zeigt die Chancen und Grenzen der "Lobbyarbeit von unten". Beispielhaft f&#252;r unterschiedliche Ans&#228;tze in der &#214;ffentlichkeitsarbeit wird er von seinen Erfahrungen bei Hanfparade und Deutschem Hanf Verband berichten.</description>
    <persons>
     <person id="25">Steffen Geyer</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="30">
    <start>17:00</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>remann</tag>
    <title>Paul Scheerbart</title>
    <subtitle>Pr&#228;-psychedelisches Perpetuum Mobile der architektur-literarischen Avantgarde</subtitle>
    <track>Culture</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Paul Scheerbarts literarische Werke hatten auch auf die Architekten seiner und kommender Generationen einen &#228;hnlichen Einfluss wie psychedelische Ansichten, &#196;sthetiken und Wertvorstellungen auf heutige Architekten und K&#252;nstler.</abstract>
    <description>Paul Scheerbart war ein Literat im pr&#228;-psychedelischen Sinne, der genau deshalb auf die moderne und die phantastische Architektur gro&#223;em Einfluss hatte. Seine Werke, (z.B. &#8222;Glasarchitektur&#8220;, 1914), haben einen Bezug zum gl&#228;sernen Gew&#228;chshaus des botanischen Gartens Berlin.</description>
    <persons>
     <person id="26">Micky Remann</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="40">
    <start>17:45</start>
    <duration>00:30</duration>
    <room>H&#246;rsaal</room>
    <tag>abschlussveranstaltung</tag>
    <title>Abschlussveranstaltung</title>
    <subtitle></subtitle>
    <track>Culture</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Danke und alles wird besser - wenn nicht heute, dann auf jeden Fall beim n&#228;chsten Kongress.</abstract>
    <description>Die Veranstalter ziehen Res&#252;mee und laden zum n&#228;chsten Kongress ein. Etwas Werbung f&#252;r die DVD-Version der Vortr&#228;ge wird nat&#252;rlich gemacht und das Versprechen abgegeben, dass man auch mehr als nur die Vortr&#228;ge in den Dokus haben wird.
Es wird eine Ank&#252;ndigung f&#252;r den n&#228;chsten Kongress geben, der am ersten September Wochenende 2008 statt finden wird. Ort ist noch unbekannt.</description>
    <persons>
     <person id="13">Werner Pieper</person>
     <person id="21">Hartwin Rohde</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
  <room name="Seminarraum">
   <event id="51">
    <start>15:00</start>
    <duration>00:45</duration>
    <room>Seminarraum</room>
    <tag>mohan2</tag>
    <title>Schamanisches Heilmittel "Pflanzen"</title>
    <subtitle>Pflanzen als Heilmittel im schamanischen Gebrauch</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Lecture</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Im Vortrag wird ausgearbeitet wie unser k&#246;rpereigenes Hormonsystem arbeitet und dass Botenstoffe sowohl exogen als auch endogen Ver&#228;nderungen im Gehirn hervorrufen. Man Mohan entwickelte zur Suchtbehandlung eine Substitutions-Therapieform, die eine wirkungsvolle Einflussnahme auf diese Zust&#228;nde erm&#246;glicht.</abstract>
    <description>Der Aspekt der Bewusstseinserweiterung unter dem Einfluss von Cannabis ist als Heilprozess zu sehen, wobei dies an einem Fall aufgezeigt wird. Es geht dabei um ein neues Verst&#228;ndnis des Da-Seins. Es ist die Wiederherstellung der Harmonie von K&#246;rper Geist und Seele, und der Aspekt der Seele, f&#252;r den fr&#252;her Priester und Druiden, Hexen und Magier zust&#228;ndig waren. Dieser letzte Aspekt kann weder von Medizinern noch von Psychologen im ben&#246;tigten Ma&#223;e beeinflusst werden, da sie in diesem Bereich nicht ausreichend geschult werden k&#246;nnen.

Die vorgestellte Therapie-Form brachte gute Ergebnisse f&#252;r Jugendliche in der Pubert&#228;ts-Phase, erfolgrich in Ihre Eigenverantwortung zu finden -gleich welcher Herkunft sie sind, denn Hanf nutzen sie fast alle. Das eigentliche Problem jedoch sind die harten Drogen, und in der Regel leider aber auch ein negatives Elternhaus/Medieneinfluss, und daraus resultierendes, unsoziales, oft chaotisches Verhalten.

Vertrauensbildung ist hier der Ansatzpunkt: durch das gemeinsame Ritual des Hanfrauchens in Gruppen kommen die empathogenen Eigenschaften des Wirkstoffes stark zur Geltung, eine Verbindung auf einer anderen Ebene findet statt. Dieses Vorgehen ist vergleichbar mit dem Ritual der Friedenspfeife rauchenden Indianer; schamanisches Wirken.

Nebenwirkungen der Suchtbehandlung wie die Heilung von Asthma und anderer St&#246;rungen (Phobien) konnte der Vortragende regelm&#228;&#223;ig dabei beobachten.</description>
    <persons>
     <person id="31">Man Mohan</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="54">
    <start>16:00</start>
    <duration>01:00</duration>
    <room>Seminarraum</room>
    <tag>fuchs2</tag>
    <title>Vaporizing</title>
    <subtitle>Das Verdunsten von Pflanzeninhaltsstoffen ohne Rauch</subtitle>
    <track>Science</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Eine Praktische Einf&#252;hrung in die sinnvolle Benutzung eines Vaporizers.</abstract>
    <description>Am praktischen Beispiel zeigt Frank Fuchs, wie ein Vaporizer zu benutzen ist. Im Gespr&#228;ch mit den Teilnehmern werden oft get&#228;tigte Fehler erkannt und korrigiert. Es werden auch Hinweise zur Pflege eines solchen Ger&#228;tes gegeben. Ebenso im Gespr&#228;ch wird &#252;ber die M&#246;glichkeiten und deren Beziehung zu den Erwartungen der Nutzer auf gekl&#228;rt.</description>
    <persons>
     <person id="14">Frank Fuchs</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
  <room name="Markt/Garten">
   <event id="41">
    <start>10:30</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>Markt/Garten</room>
    <tag>wanderung3</tag>
    <title>Kr&#228;uterwanderung</title>
    <subtitle>Essbare Wildkr&#228;uter im Botanischen Garten</subtitle>
    <track>Outside</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Wanderung durch den Botanischen Garten. Es werden essbare Wildkr&#228;uter gefunden.</abstract>
    <description>Wie jedes mal, wenn Entheovision im Botanischen garten statt findet, gibt es auch dieses Jahr Wanderungen durch den Garten. Felicia Molenkamp wird interessierte Besucher durch den Garten zu essbaren Wildkr&#228;utern f&#252;hren. Es wird auch das ein oder andere Geschmackserlebnis geben - nat&#252;rlich aus mitgebrachten Vorr&#228;ten.</description>
    <persons>
     <person id="27">Felicia Molenkamp</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
   <event id="43">
    <start>14:30</start>
    <duration>01:30</duration>
    <room>Markt/Garten</room>
    <tag>wanderung4</tag>
    <title>Kr&#228;uterwanderung</title>
    <subtitle>Essbare Wildkr&#228;uter im Botanischen Garten</subtitle>
    <track>Outside</track>
    <type>Workshop</type>
    <language>German</language>
    <abstract>Wanderung durch den Botanischen Garten. Es werden essbare Wildkr&#228;uter gefunden.</abstract>
    <description>Wie jedes mal, wenn Entheovision im Botanischen garten statt findet, gibt es auch dieses Jahr Wanderungen durch den Garten. Felicia Molenkamp wird interessierte Besucher durch den Garten zu essbaren Wildkr&#228;utern f&#252;hren. Es wird auch das ein oder andere Geschmackserlebnis geben - nat&#252;rlich aus mitgebrachten Vorr&#228;ten.</description>
    <persons>
     <person id="27">Felicia Molenkamp</person>
    </persons>
    <links>
    </links>
   </event>
  </room>
 </day>
</schedule>
